Rassismus

Rassismus ordnet Menschen aufgrund ihrer Herkunft/Abstammung bestimmten Rassen zu und macht den Wert eines Menschen anhand dieser "Rasse" fest. Dabei wird davon ausgegangen, dass Menschen einer "höheren Rasse" auch höher entwickelte Fähigkeiten haben, als Menschen einer "niedrigeren Rasse". Das Rassendenken gehörte insbesondere im Nationalsozialismus zum festen Bestandteil der Ideologie und unterscheidet zwischen der Herrenrasse ("Arier", Germanen, nordische Menschen) und den "Untermenschen" (Slawen, Farbige, etc.). Letztendlich war dieses Denken falsch und konnte auch nicht belegen, dass bestimmte Menschengruppen entwickelter waren als andere, sodass das Rassendenken lediglich als Grund zur Unterwerfung anderer Völker diente.

Rassismus taucht in vielen verschiedenen Ländern auf. So auch in Amerika, wo durch die "Martin Luther King"-Bewegung erst Ende der 60er Jahre die Rassentrennung aufgehoben werden konnte. Ein weiteres Beispiel bildet die südafrikanische Apartheid, die erst 1994 endete.